Faktor 8 Aktivität

Der Gerinnungsfaktor 8 (Faktor VIII) spielt eine Rolle bei der Formierung eines Blutkoagels im Rahmen der Blutgerinnung. Fehlt er, so kann die Gerinnung nicht vollständig ablaufen und es kommt zu Hämophilie A, einer abnormen Blutungsneigung. Dieser Faktor 8-Mangel wird als X-chromosomal-rezessiver Ergang genetisch vererbt. Die Therapie besteht in der regelmäßigen Substitution des Faktor 8 durch Blutprodukte (Plasma) oder ein rekombinantes (im Reagenzglas hergestelltes) Präparat. Zur Kontrolle des Plasmaspiegels wird die Aktivität des Faktor 8 im Blut gemessen. Eine deutliche Erhöhung kann zu überschießender Blutgerinnung und damit zu z.B. Schlaganfällen führen.

Referenzbereich

  • 50-150 %

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