CEA

Bedeutung

CEA steht für karzinoembryonales Antigen und ist ein Tumormarker im Blut. Dieser Wert ist häufig bei Dickdarm- und Brustkrebs erhöht. Auch bei Lebermetastasen und Lungenkrebs kann es zu einem Anstieg kommen. Der CEA Marker ist bei diagnostizierter Tumorerkrankung vor allem im Verlauf wichtig. Ein initial hoher CEA Marker, der im Verlauf abfällt, spricht meist für eine wirksame Therapie des Tumors.

Tumormarker im Blut haben oft nur begrenzte Aussagekraft. Sie können auch bei Nicht-Tumor-Erkrankungen erhöht sein. Ihre Beurteilung sollte daher immer durch einen Arzt erfolgen.

CEA Marker erhöht

  • Bösartig: Dickdarmkrebs (kolorektales Karzinom), Lungenkrebs (Adenokarzinom), Brustkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom),
  • Gutartig: Entzündungen des Darm (Kolitis), der Leber (Hepatitis, Leberzirrhose), der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis). Auch bei Rauchern und Drogenkonsum kann CEA erhöht sein.

CEA Marker erniedrigt

Erniedrigte Werte haben keine medizinische Relevanz.

Referenzbereich

  • Bis 5 ug/l

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